oxyframe


Sauerstoff ist lebenswichtig.


Leider gibt es Lungenerkrankungen, oder Folgen von Erkrankungen, wodurch Betroffene auf eine permanente Zufuhr von reinem Sauerstoff von aussen angewiesen sind. Dies bedarf einer Apparatur, welche zum einen ausserordentlich unhandlich und zum anderen optisch sehr auffällig ist.

Sylvia Friedrich wollte sich mit dieser Apparatur und den damit verbundenen Lebenseinschänkungen nicht zufrieden geben. Sie recherchierte und fand eine in den USA erhältliche Sauerstoffbrille. Diese war zwar praktischer, da die Sauerstoffschläuche versteckt waren, aber auf  Dauer nicht alltagstauglich.

Aber die Grundidee stand: Eine ästhetische Brille, in der die Schläuche zur Sauerstoffzufuhr versteckt werden können und dem Träger dadurch wieder ermöglicht wird, am Alltagsleben weitestgehend uneingeschränkt teilzunehmen.

Jetzt fehlte nur noch jemand, der diese Idee in die Tat umsetzt. Eine Kollegin aus Biel kam dann auf die Idee, Marcus Marienfeld, einen auf handgefertigte Brillenfassungen spezialisierten Designer, um Hilfe zu bitten und zu fragen, ob er sich dieser Aufgabe annehmen würde. Nachdem er zuerst abgelehnte, liess er sich dann aber doch von Frau Friedrich persönlich überreden. 2010 präsentierte er Ihr dann den ersten Prototypen seiner Oxy-Frame-Brille, womit für Frau Friedrich ein neuer Lebensbschnitt begann. Velofahren, Skifahren und der "ganz normale Alltag", sind nun für sie und mittlerweile 21 Patientinnen und einen Patienten wieder lebbar. 

Marcus Marienfeld beweist einmal mehr, dass er mit seiner Kollektion nicht die breite Masse bedienen will. Vielmehr überzeugt er wieder mal durch Perfektion und der Liebe zum Detail.

Derzeit ist die gesamte Kollektion Marienfelds in 50 Optikergeschäften schweizweit verfügbar. Von diesen wiederum wählte Marcus Marienfeld sechs Geschäfte aus, in denen die spezielle Oxy-Frame-Brille angepasst und der Kunde mit einem ganzjährigen Service betreut wird. Die Firma Peter & Bosshard gehört dazu.

Sylvia Friedrich hat es in einem Interview auf den Punkt gebracht: "Die Optiker, die da mitmachen, haben das Herz auf dem rechten Fleck".

Vielen Dank, liebe Frau Friedrich, für dieses Kompliment.